GRAUER STAR

MÖGLICHKEITEN

LEBEN MIT DER

AMD

BESSER SEHEN

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Der Aufbau des Auges.

Das Auge funktioniert im Grunde wie eine Art Kamera. Das einfallende Licht wird von der Hornhaut und der Linse so abgebildet, dass auf der Netzhaut ein scharfes Bild entsteht. Die dort auftreffenden Lichtstrahlen werden in elektrische Reize umgewandelt und über die Sehnerven in unser Gehirn weitergeleitet.

Kurzsichtigkeit

Kurzsichtige Menschen sehen Gegenstände in der Nähe scharf und in der Ferne unscharf. Der Brennpunkt des Lichts bei Normalsichtigen befindet sich auf der Netzhaut. Da das Auge beim Kurzsichtigen zu lang ist, wird das Licht bereits vor der Netzhaut gebündelt. (Starke Korrekturbrillen führen zu Bildverzerrungen,

Gesichtsfeldeinschränkungen und zu einer Bildverkleinerung von bis zu 20%).

 

 

Weitsichtigkeit

Weitsichtige können Gegenstände in der Ferne scharf und in der Nähe unscharf sehen. Der Brennpunkt des einfallenden Lichts liegt hinter der Netzhaut. Einen Teil dieser Fehlsichtigkeit können jüngere Menschen durch die Anspannung des Aufhängeapparates der inneren Augenlinse kompensieren. Diese Flexibiliät lässt aber mit zunehmenden Alter nach und somit wird der Mensch spätestens dann weitsichtig.

Das Glaukom (Grüner Star)

Bei dem Grünen Star, dem Glaukom, handelt es sich um eine Erkrankung, die durch einen zu hohen Innendruck des Auges zu einem Schaden des Sehnerven und daraus folgernd zu Gesichtsfeldausfällen führt. Diese Gesichtsfeldausfälle werden leider erst von dem Patienten wahrgenommen, wenn das zentrale Sehen gefährdet wird. Dies ist meist sehr spät.

 

Die operativen Möglichkeiten zielen alle darauf ab den Augeninnendruck zu senken. Dabei unterscheidet man zwischen fistulierenden und zyklodestruktiven Eingriffen.

 

Die erstgenannten dienen dazu den Abfluß aus dem Augeninneren zu verbessern, dazu gehören die tiefe Sklerektomie und die Trabekulektomie. Um eine Vernarbung zu verhindern können auch Medikamente (Antimetabolite wie z.B. Mitomycin C) bei der Operation eingesetzt werden. Erst im zweiten Schritt werden Verfahren angewandt, die die Augenwasserproduktion senken. Diese, wie die Zyklophotokoagulation und die Zyklokryokoagulation sind irreversibel.

 Wird die Erkrankung in einem frühen Stadium, zum Beispiel durch eine Vorsorgeuntersuchung, erkannt, sind wir in der Lage durch die oben angeführten Behandlungsmöglichkeiten einen Schaden zu verhindern. Zu einem späten Zeitpunkt ist lediglich ein Erhalt des Zustandes, aber keine Verbesserung mehr möglich.

Die Katarakt (Grauer Star)

Der Graue Star ist die häufigste Erkrankung, die im Alter eine Minderung des Sehvermögens bewirkt. Es kommt zu einer Trübung der Linse, die zu Blendung, Sehschärfeminderung und Veränderung der Brechkraftdes Auges führt. Ursache ist meist ein normaler altersbedingter Prozess, seltener andere Ursachen wie Entzündungen, Verletzungen, genetische Anlage und Systemerkrankungen.

 

Die Behandlung erfolgt durch einen operativen Eingriff bei dem die trübe Linse entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt wird. Die Augen werden durch Tropfen betäubt und die körpereigene Linse über einen winzigen, selbstdichtenden Schnitt mittels Ultraschall zerkleinert und abgesaugt. Über dieselbe Öffnung wird dann die Kunstlinse (meist Acryl) mit der vorher bestimmten Brechkraft in das Auge eingesetzt.

 

Die meisten Patienten sehen bereits am ersten Tag nach der Operation deutlich besser, nicht selten sogar 100%. Individuell können andere Veränderungen, wie Durchblutungsstörungen, Diabetes und Glaukom das Sehen weiter einschränken. Möglich sind auch Mißempfindungen im Sinne von Fremdkörpergefühl und Lichtempfindlichkeit, die in der Regel nach einiger Zeit wieder verschwinden.

Die Netzhaut

Um Operationen an der Netzhaut durchzuführen ist es immer notwendig den davor liegenden Glaskörper zu entfernen. Der Glaskörper kann auch bei starken Trübungen im optischen Zentrum oder Einblutungen entfernt werden, er wird durch klare Flüssigkeit ersetzt und ist für die Sehfunktion nicht erforderlich.

 

Operationen an der Netzhaut können nötig sein, wenn diese durch eine Loch- oder Rißbildung abgehoben ist. Dies ist ein akuter Prozess, der vom Patienten deutlich wahrgenommen wird. Andere Erkrankungen der Netzhaut machen sich eher schleichend durch eine Sehverschlechterung oder Verzerrtsehen bemerkbar. Diabetische Netzhautveränderungen können mit wiederholten Einblutungen eine Indikation zur Operation darstellen. Auch kann sich vor der Stelle des schärfsten Sehens eine Membran bilden, die zu verzerrten Wahrnehmungen führt (Epiretinale Gliose), beziehungsweise sogar ein Loch dort bildet (Makulaloch), welches operativ behandelt werden kann.

Die AMD (Makuladegeneration)

im Laufe des Lebens wird das Auge fortwährend großen Belastungen wie starker Lichtein- strahlung ausgesetzt. Dabei kann allmählich ein bestimmter Bereich der Netzhaut besonders stark angegriffen und letztendlich zerstört werden: Die Stelle des schärfsten Sehens. Dieser Bereich wird auch „Gelber Fleck“ oder Makula genannt.

Die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine ernsthafte Erkrankung der Augen, die bereits ab dem 40. Lebensjahr auftreten kann. Sie ist die häufigste „Erblindungsursache“ (Seh- schärfe unter 5 %) in Europa.

Dank moderner Technologien haben wir im AugenZentrumBauer die Möglichkeiten, frühzeitig Rückschlüsse auf die AMD zu ziehen und rechtzeitig mit entsprechenden Therapien zu beginnen. Sollte eine AMD diagnostiziert worden sein, haben wir gute Möglichkeiten, diese Erkrankung mittels modernster Behandlungsmethoden zu therapieren.

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